Was bringt uns die absolute Mehrheit der SPD in Hamburg? Wie gehen wir als Linke mit unserem Wahlergebnis um? Wie schätzen wir das neue Wahlrecht ein? Weiterlesen
Hilfe, Extremisten!
Die Fraktion hat sich konstituiert, einstimmig haben wir unseren Vorstand gewählt. Erste Ideen für Anträge stehen. Wir wollen aber auch die Wahlergebnisse weiter auswerten. Bestimmte Entscheidungen können wir erst treffen, wenn wir wissen, ob und wie die Behördenstruktur künftig aussieht und ob die Ausschüsse der Bürgerschaft so bleiben, wie sie sind. Weiterlesen
ParlamentarierInnen aller Länder …
Welchen Verlust die Demokratie durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, Privatisierung, Abbau von tariflichen Rechten und die Agenda 2010 erfahren hat, haben Landtags-, Bürgerschafts- und Bundestagsabgeordnete der Linken in Magdeburg auf ihrem ersten Parlamentariertag diskutiert. Weiterlesen
Geht das neue Wahlrecht nicht?
Ungültige Stimmen, Zufalls-Abgeordnete in der Bürgerschaft: Hamburg diskutiert und streitet über das neue Wahlrecht. Wirklich ganz Hamburg? Immerhin haben 43 Prozent der Wahlberechtigten nicht mitgemacht – mit Sicherheit nur wenige wegen dem neuen Wahlrecht.
Auch die Süddeutsche Zeitung widmet sich ausführlich dem Modell, das den Menschen mehr Einfluss auf das Stadtparlament sichert. Sicher ist: Alle – ALLE! – waren verdammt schlecht auf die Wahlen und auf die Ergebnisse vorbereitet. Aufklärung: Gleich Null. Werbekampagne: Rausgeworfenes Geld. Auch die Tagespresse hat lediglich erklärt, dass jedeR nur fünf Kreuzchen pro Heft machen darf. Aber nicht, welche Umwälzungen das Wahlrecht für die Partizipation bedeutet. Die einzig gute Idee war, Musterstimmhefte in die Haushalte zu senden. Dilletantisch war jedoch, dass BriefwählerInnen zuerst ihre Unterlagen und erst danach das Musterstimmheft erhielten. Weiterlesen
20. Wahlperiode – die Arbeit beginnt
Die Stimmen sind endlich ausgezählt. Meine Referentinnen Tanja und Berit sind erleichtert. Ich auch. Freud und Leid liegen aber eng beieinander: Es ist schade, dass einige der bisherigen Abgeordneten nicht mehr dabei sind. Weiterlesen
Wer zieht ein – und warum?
Bereits jetzt lässt sich sagen: Auf die Auswirkungen des neuen Wahlrechts waren die Parteien schlecht vorbereitet. ParteifreundInnen wurden zu KonkurrentInnen ungeahnten Außmaßes. Privates Geld, Parteigeld und Spenden wurden in eine sinnlose Materialschlacht gesteckt, die allenfalls das Bruttosozialprodukt und Billigdrucklieferanten bedient haben. Die Abgeordnete, die im Stillen großartige Arbeit leistet, aber in einem stimmenschwachen Wahlkreis antrat, verlor, während das Großmaul Stimmen absahnte. Derjenige, der sich durch kontinuierliche und kritische Arbeit auszeichnete, flog aus dem Parlament, während eine Kandidatin, die faltenfrei lächelte und mit wohlwollenden Berichten der Springerpresse bedacht wurde, einen Platz in der Bürgerschaft einnimmt. Ungerecht mag man das nennen. Es ist ungerecht. Es ist wie es ist. Weiterlesen
Wir sind wieder drin!
Toller Wahlabend im Altonaer Museum: Die Prognose sieben Prozent für uns riss uns richtig vom Stuhl. Und dass es nun 6,4 Prozent sind, ist auch okay, denn der Widereinzug ist eine Bestätigung für uns, unsere Arbeit und dafür, dass die Menschen eine linke, konsequente, Alternative zur SPD und zu den Grünen wollen – und brauchen!
Allen Umständen – gesunkene Wahlbeteiligung, hoher Anteil an ungültigen Stimmen, absolute Mehrheit der SPD – zum Trotz werden wir unsere Arbeit fortsetzen. Bestimmte Dinge können nur marginal beeinflusst werden. Weiterlesen
Der Zehner muss rein!
Alle Neune? Nee. Wir wollen mit mindestens zehn Abgeordneten künftig in der Hamburgischen Bürgerschaft vertreten sein. Und umwerfen wird uns auch niemand. Zwar mag die Mainstream-Presse den Wahlkampf in Hamburg als langweilig empfunden haben, aber dies liegt daran, dass es mit der SPD lediglich einen Macht- und keinen Politikwechsel geben wird. Weiterlesen
BILD & Guttenberg
Eliten kennen keine Scham. Und Männer sowieso nicht. Eine Margot Käßmann wäre schon lange zurückgetreten, wäre sie derart beim Schummeln erwischt worden wie der Bundeskriegsminister. Sein Adelstitel reichte ihm noch nicht aus, um sich auf der sicheren Seite des Erfolgs und der Macht zu wähnen. Ein Doktortitel, egal wie zustande gekommen, schmückt einen eitlen Fratz. Weiterlesen
CDU + drei Euro = SPD
So schlicht fasste Gesine Lötzsch die Formel, auf die sich die Verhandlungen um eine verfassungsgemäße Zusammensetzung des Hartz-IV-Regelsatzes zusammen: Die SPD will nun eine Erhöhung um acht Euro, während die CDU nach wie vor an einer Erhöhung um fünf Euro festhält. Ich würde die Gleichung ergänzen um: Ergibt unterm Strich elf Prozent für DIE LINKE. Das ist das letzte Umfrageergebnis für uns bundesweit. Weiterlesen