Hamburg: Sexualisiertes Stadtbild

Sex sells – das lernen JournalistInnen und WerberInnen als allererste Lektion. Kein Wunder, dass der Boulevard und auch die Werbung voll sind mit nackter Haut, erotischen Anspielungen, zotigen Sprüchen. Und wenn man ehrlich ist. Das hat nicht ab-, sondern eher zugenommen. Auch wenn BILD seit Anfang März auf die Nackte auf Seite 1 verzichtet. Innen drin finden sich noch genug Brüste, Hintern, Beine.

Das Stadtbild Hamburgs ist voll mit leuchtenden, sexualisierten, Werbebotschaften. Und wie der Senat vor kurzem zugeben musste, hat er darauf keinen Einfluss (mehr), seitdem die Werberechte auf Staatsgrund vergeben wurden. Es wird nur noch Geld damit gemacht. Einer Hamburgerin wurde das zuviel. Sie spricht heute in der Mopo (die auch gern mal Nackte zeigt …), wie belästigend sie es empfindet – und auch gerade für ihre Kinder.

Also sage ich an dieser Stelle einmal Danke, Mopo!, dass ihr das Thema aufgegriffen habt.

Die Gründung der Initiative Pink stinkt mache ich gern mit – sie wird bestimmt ein Erfolg!

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