Wahlfreiheit?

Erstens: Wahlfreiheit – das fordern diejenigen immer wieder ein, die sich durch Rauchverbote diskriminiert fühlen. Beschäftigte in der Gastronomie haben keine Wahlfreiheit. Sie sind – ob als Familienangehörige, Aushilfskräfte oder Reinigungspersonal – den Giftstoffen in rauchgeschwängerter Luft ausgesetzt. Weiterlesen

abgeordentenwatch.de für Hamburg online

Nun ist es soweit, das Geld ist zusammen gekommen: abgeordnetenwatch.de ist auch für die hamburgische Bürgerschaft online gegangen. Dies ist ein wirklich gutes Zeichen und ich freue mich auf viele transparente Abbildungen der Abgeordnetenalltage … Hier gehts direkt zu meinem Profil.

Helft den Mädchen, auch hier in Hamburg

Millionen Mädchen und Frauen werden an ihren Genitalien verstümmelt. Jede Dritte stirbt daran, die meisten haben ein Leben lang unerträgliche Schmerzen bei Geburten, beim Sex und sind schwer traumatisiert. Genitalverstümmelung ist ein furchtbares Menschenrechtsverbrechen – leider tabuisiert. Und auch weit weg? Auch in Deutschland sollen 4000 Mädchen bedroht sein, schätzt Terres des Femmes. Daher habe ich anlässlich des Internationalen Gedenktages gegen Genitalverstümmelung am 6. Februar für Hamburg eine Anfrage gestellt – und auch eine Presseerklärung herausgegeben. Spot auf YouTube

Warnstreiks in Hamburg!

Heute rasselte, schrillte und pfiff es in der Innenstadt: Beschäftigte aus dem Öffentlichen Dienst probten schon mal den Ernstfall und gingen zu ihrem ersten Warnstreik auf die Straße. Sie werden einen langen Atem benötigen: Um ihre Forderungen auch nur annähernd durchzusetzen, werden viele Verhandlungsrunden, vor allem aber Druck seitens der Beschäftigten nötig sein. Wir unterstützen die Aktionen, folgende Pressemeldung ging dazu raus.

Sozialprotest und Widerstand jetzt!

DIE LINKE mobilisiert mit vielen anderen Organisationen zu Kundgebungen, Konferenzen, Demonstrationen. Am 29. Januar fand eine Podiumsdiskussion im Rathaus statt, zu der unsere Fraktion eingeladen hatte. „Alternativen zum Casino“ lautete der Titel und eine geballte Kompetenz saß im Podium: Joachim Bischoff/Fraktion, Agnes Schreider/ver.di und Jutta Sundermann/attac. Ich habe über die Veranstaltung einen kleinen Bericht geschrieben – hier ist er nachzulesen

Teure Informationen

Das Verbraucherinformationsgesetz soll Verbrauchern und Verbraucherinnen ermöglichen, Auskünfte über Waren bei Behörden zu erhalten. Doch kosten diese Informationen meistens Geld. Wer sich dann lieber nicht schlau machen wird, liegt auf der Hand: Wer kein Geld dafür übrig hat. Ich habe nachgefragt, wie sich das konkret für die Menschen in Hamburg gestaltet. Die Antwort war dürftig, aber insofern aufschlussreich, als dass es sehr unterschiedliche Zeiträume der Beantwortung gibt. Ich einer zweiten Anfrage will ich nun genauer wissen, warum das so ist – und wer entscheidet, wie teuer die Gebühr für eine begehrte Auskunft ist.

Das man dem Senat aber auch immer alles aus seiner langen Nase ziehen muss …

Missstände in Hamburg

Pflege-und ÄrztInnennotstand in Hamburg! Und was tut der Senat? Flüchtet sich in Ausreden. Senator Wersich findet, die Ursache für den Pflegenotstand seien unqualifizierte BewerberInnen. Dazu haben Wolfgang Joithe und ich heute eine Presseerklärung abgegeben. Dass es in Steilshoop und in Finkenwerder eine Unterversorgung an medizinischer Betreuung gibt, ist nicht neu – dennoch hält die Kassenärztliche Vereinigung an ihren bürokratischen Strukuren fest – alles muss eben seine Ordnung haben. Scheiß drauf, ob es keine KinderärztInnen in Steilshoop gibt. Auch dies habe ich in einer Presseerklärung kritisiert.

Arbeit umverteilen, Armut bekämpfen

Etliche Sitzungen im Betrieb, eine Moderation am Donnerstagabend im Rathaus, Klausur der Fraktion – diese Woche ist ratzfatz rumgegangen. Dieses Wochenende nutze ich zum Ausspannen und um an meinen Haushaltsanträgen weiterzuarbeiten.
Eine neue Initiative ist mir aufgefallen: Die Aktion Arbeitszeitappell.de sammelt Unterschriften gegen jegliche Arbeitszeitverlängerung und plädiert für eine Umverteilung der Arbeit. Für mich ist das die wesentliche Lösung, um Hartz IV und die wachsende Armut zu bekämpfen.

Hamburg – Berlin – Hamburg

Die Zugfahrt dauert ja nicht lange und trotzdem ist ein Tag rum, wenns einen Termin in Berlin gab – auch wenn der „nur“ zweieinhalb Stunden dauerte. Corinna, Tanja und ich waren heute beim Treffen im Reichstag der GesundheitspolitikerInnen der Linksfraktionen in Bundestag, Landtagen und Bürgerschaften. Ein guter Austausch, wir haben viele Anregungen mit nach Hause genommen. Welche, das wird sich in den kommenden Wochen zeigen, denn so machne Initiative wird aus dem heutigen Treffen resultieren. Der Austausch war aber nicht einseitig: Unsere Große Anfrage zu Hermaphroditen stieß auf großes Interesse und auch die Infos aus der Anhörung zur Ausbildung in der Altenpflege waren willkommen.

Ein arbeitsreicher Sonntag zuhause

Den Termin, den ich heute hatte, habe ich gecancelt. Sonst hätte ich meine Hausaufgaben nicht geschafft, die ich zu erledigen hatte: Haushaltsanträge schreiben. Die ersten sieben Stück sind fertig geworden und gehen nun in die Abstimmung Ich hoffe, ich muss nicht zuviel nachbessern, denn einige muss ich noch schreiben – und weniger Termine sinds in der nächsten Zeit auch nicht.
Ich stelle mir Sinnfragen: Bringt es etwas, wenn ich für xyz mehr Geld fordere? Habe ich Einfluss, wenn ich Grundsätzliches in Frage stelle? Vielleicht geht es nicht um diesen Sinn. Es ginge nicht, die Anträge nicht zu stellen. Das ist es. Ich fordere mehr Geld für xyz, weil es nötig ist.