Hamburg darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen
Liebe Kolleginnen und Kollegen von Asklepios Service Hamburg,
seit euch unserer Unterstützung als Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft sicher. Eure Forderung nach einem Gehaltstarifvertrag ist mehr als berechtigt.
Mit Eurer Arbeit sorgt ihr dafür, dass die Menschen in den Hamburger Krankenhäusern von Asklepios gut behandelt und versorgt werden. Eure heutigen Löhne liegen weit unter den des Tarifvertrages der Hamburger Krankenhäuser, bis zu 50 Prozent. Die Ausgliederung eurer Arbeiten in die Asklepios Service Hamburg (ASH) verfolgte die Absicht, eure Löhne zu senken, eure Arbeitsverhältnisse massiv zu verschlechtern. Tarifliche Lohnerhöhungen wurden durch diese Maßnahme nicht an euch weitergerecht. Diese Praxis betreiben die Unternehmen über all: Sie gliedern aus, senken die Löhne, befristen die Arbeitsverträge und setzen darauf, dass Arbeitnehmer/innen dies ertragen.
Die Situation junger Menschen in Europa ist dramatisch. Fünfzig Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland und Spanien, 20 Prozent in Schweden. In der Bundesrepublik Deutschland wird die Situation junger Menschen durch soziale Unsicherheit geprägt. Unsicherheit einen zukunftsorientierten Ausbildungsplatz zu bekommen, Unsicherheit hinsichtlich der Übernahme nach der Ausbildung, befristete Verträge ohne Ende, prekäre, schlecht bezahlte Arbeit. Wir wollen über linke und gewerkschaftliche Alternativen auf unserer gewerkschaftspolitischen Konferenz diskutieren und hoffen, einen Beitrag zur Formierung des Widerstandes leisten.
Schriftliche Kleine Anfrage an den Hamburger Senat
Frauen und Männer werden unterschiedlich krank, betreiben verschieden Vorsorge und haben unterschiedliche Symptome bei vielen Krankheiten. Wie müsste sich das Gesundheitssystem optimal aufstellen, um die Gesundheitslagen der Geschlechter zu berücksichtigen? Welche Nachteile ergeben sich aus den derzeitigen Strukturen und Angeboten?




