In unserem Stadtwald – Bald mit einer Bank der Linken

dsc_6033-300x199Sechs ZweibeinerInnen und ein Vierbeiner erkundeten heute, auf meiner 16. Sommertour-Etappe, das Niendorfer Gehege.

Es ist das größte Waldstück Eimsbüttels. Windhund Bela zerrte mächtig an der Leine – solange, bis wir endlich am Hundeauslaufgebiet angekommen waren, wo seine Kumpels und Kumpelinen schon auf ihn warteten.

Ein sehr nettes Gespräch ergab sich mit dem Förster. Zurzeit sind wieder Kitze da – die Stars für kleine und große BesucherInnen des Geheges. Die Hege und Pflege obliegt dem Förster. Schnell waren wir bei den Holzbänken, die hier selbst gebaut werden – aus den Bäumen des Geheges. Für 500 Euro kann man eine Bank spenden. Unsere Schatzmeistern Helli (auf dem Bild ganz rechts) und ich waren schnell einig: DIE LINKE Eimsbüttel wird eine Bank spenden. Wenn wir nach dem Wahlkampf einen Kassensturz gemacht haben, schauen wir, wie wir das hinbekommen!

Die Bäume im Niendorfer Gehege sind bis zu 200 Jahre alt, erfuhren wir. Ihre Blätterdächer spenden herrlich Schatten, sodass uns der Spaziergang trotz der 28 Grad, die wir heute hatten, nicht schwer fiel. Da war auch Zeit, nochmal zu resümieren, dass hier bis vor wenigen Jahren der derzeitige CDU-Bundestagsabgeordnete für Eimsbüttel das Haus des Försters bewohnte. Und wahrscheinlich ziemlich wenig Miete zahlte. Das hatte soviel Geschmäckle – Pächterin des Försterhauses ist nämlich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und besagter CDU-Mann ihr Geschäftsführer – dass sich selbst der Mieterverein kritisch äußerte. Und ganz Eimsbüttel fragte sich: Wo soll der Förster wohnen, wenn ein Politiker die Wohnung besetzt?

Ich habe einen sehr informativen, harmonischen und fröhlichen Nachmittag erlebt. Auch Dank unserer Niendorfer Bezirksabgeordneten Zaklin Nastic, die sich im Niendorfer Gehege recht gut auskennt.

 

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